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Salzmannschule Schnepfenthal . Staatliches Spezialgymnasium für Sprachen
                 
Praktikumsberichte aus Tijuana

Estimado amigo:
Queremos agradecerle su interés por participar de nuestro Programa de Intercambio Internacional. Todos los que conformamos el Instituto Montesquieu, directivos, docentes, padres de familia y alumnos, deseamos y esperamos que ésta sea una experiencia inolvidable y rica en aprendizajes. Que los lazos de amistad y hermandad que hoy se establecen, perduren en el tiempo y sean el inicio de una estrecha relación entre nuestras comunidades.
Nos hemos sorprendido gratamente del dominio del idioma español de los jóvenes del Salzmannschule que nos visitan y de la excelente actitud que demuestran en todo momento. Felicidades!!!
Es nuestro anhelo cumplir con todas las expectativas que haya puesto en este Programa de Intercambio y nos dé la oportunidad de hacerle conocer, la hospitalidad del pueblo mexicano.
Desde Tijuana, México, le enviamos un cordial saludo,

1. Bericht - Dienstag, 29. September

Zu unserer Ankunft hatten sich schon alle Gastschüler mit ihren Eltern am Flughafen in San Diego eingefunden. Herzlich empfangen wurden wir auch von Herrn Martinez, dem Schulleiter des Instituto Montesquieu, und Herrn Bilo, der bis zum Ende des letzten Schuljahres Schulleiter der Deutschen Schule in Tijuana war und wie in den vorangegangenen Schuljahren auch diesen Austausch von mexikanischer Seite aus vorbereitete.

Am Flughafen waren alle sehr gespannt. Auch wenn sich die Schüler schon im Voraus per Email bekannt machten, war der erste persönliche Kontakt nun doch etwas anders. Außer Theresa und Maxie wohnen alle Schüler bei ihren Gasteltern allein.

Die Autofahrt von San Diego nach Tijuana dauerte etwa 45 Minuten. Wäre da nicht zwischen beiden Städten die wohl gegenwärtig am besten bewachte Staatsgrenze der Erde, würde man es nicht bemerken, dass man die eine Millionenstadt verlassen und die nächste schon erreicht hat. Gerade im abendlichen Lichtermeer sind die Stadtgrenzen kaum wahrzunehmen. Die Ausreise aus den USA dauert mit dem Auto nur wenige Minuten, auf der Gegenspur wartet man bei der Einreise meist mehr als vier Stunden.

Den Sonntag verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Nach einem langen Schlaf zeigten die meisten Gastfamilien ihrem Gast schon am ersten Tag einiges von ihrer Heimatstadt.

Am Montag trafen wir uns alle zum ersten Schultag im Instituto Montesquieu. Der Unterricht beginnt hier ähnlich wie bei uns in Salzmanien um 08.00 Uhr. Es gibt nur einen Unterschied. Wer zu spät kommt, steht vor einem verschlossenen Stahltor. Überhaupt sind in Tijuana alle sehr auf die Sicherheit der Schüler bedacht. Die Schüler werden von einem Elternteil früh gebracht und nach dem Unterricht um 14.30 Uhr wieder abgeholt. Sind die Eltern zum Abholen nicht pünktlich, so muss der Schüler so lange warten, bis die Eltern eintreffen.

Nach einem Schulrundgang mit Herrn Martinez konnten die Schüler erst einmal im Computerraum ihre Email-Konten prüfen und sich natürlich auf diesem Weg zu Hause melden. Der weitere Tagesablauf bestand im Kennenlernen der "Mitschüler" der Preparatoria.

Am Dienstag, 29.09., dem zweiten Unterrichtstag, wurde den Schülern nach einer Yogastunde ein Teil der Schulkleidung des Montesquieu von Herrn Martinez überreicht. Dies war ein guter Grund für ein Gruppenfoto. Ab der zweiten Unterrichtsstunde besuchten nun die Schüler in kleinen Gruppen den regulären Unterricht der Preparatoria. Wie der Unterricht im Einzelnen ist, werden Theresa, Madeline und Maxie am Freitag berichten. Während eines Auswertungsgespräches sagten alle: „Dass unsere Gasteltern und Gastschüler so nett und herzlich zu uns sind, hätten wir im Voraus nicht gedacht".

Viele Grüße

Dirk Schmidt

2. Bericht - Freitag, 02. Oktober

Da Herr Schmidt ja bereits über unsere Ankuft in Tijuana berichtet hat, werden wir jetzt über die ersten Tage in der Schule bzw. über die ersten Tage bei der Gastfamilie erzählen.


Schule hier ist für deutsche Schüler ein Traum. Man macht quasi nichts. Während den Tests wird Musik gehört und mit den Lehrern wird alles geteilt. Ob die Ergebnisse der Tests oder das Schminkzeug.
Während des Unterrichts kann es auch schnell mal passieren das Leute auf den Boden liegen, mit ihren Laptops im Internet surfen oder ganz und gar einfach mal verschwinden.


Wir haben im Großen und Ganzen sehr gute Erfahrungen mit dem Temperament der Mexikaner gemacht.
Alle unsere Klassenkameraden geben sich größte Mühe mit uns klar zu kommen und uns den Lebensstil der Mexikaner nahe zu bringen ;) Es wird bestens für uns gesorgt. Man beschenkt uns großzügig und wir bekommen sogar Mittag in der Schule. Worauf die Mexikaner sehr neidisch sind.
Unsere Mexikaner haben auch schon eine tolle Grillfeier für uns organisiert auf der wir zusammen Fußball geguckt haben! :) Die Gastfamilien sind alle super lieb. Sie geben sich größte Mühe uns zu verwöhnen und uns verstehen. In den letzten paar Tagen haben viele von uns schon viel mit ihren Gastfamilien erlebt z.B.
zahlreiche Kinobesuche, etc., Heute ( Freitag, 02.10) gehen wir alle zusammen Rollschuh laufen. Das wird sicherlich sehr lustig.
Morgen geht es in die USA zum Shoppen.

Also, uns allen geht es einfach klasse. Wir sind rund um zufrieden!

Die besten Grüße aus Tijuana.

Maxie,Theresa und Madeline


3. Bericht - Donnerstag, 08. Oktober

 

Nachdem im Instituto Montesquieu die Details für die Zukunft des Austauschprogramms besprochen wurden, trafen sich Jorge Martinez, der Schulleiter der tijuanensischen Schule, und Dirk Schmidt zu einem nachmittäglichen Freundschaftstennisspiel in der Wohnanlage von Herrn Martinez. Sehr schnell bemerkte Ihr aufmerksamer Berichterstatter, dass sich hier zwei aufstrebende „Jung“talente auf dem Weg zur Weltklasse des Tennissports befinden. Da es zu ausgesprochen rasanten Ballwechseln kam, ging das sportliche Ergebnis im allgemeinen Staunen unter. Das wirkliche Ergebnis aber steht fest: Der Gewinner ist das Austauschprogramm, denn nach dem Match gingen Herr Martinez und Herr Schmidt zum viel vertraulicheren „Jorge“ und „Dirk“ über. Auf ein Rückspiel in Deutschland hat man sich auch schon geeignet, so dass die Fachwelt in Deutschland einem neuerlichen Jahrhundertmatch entgegenfiebern kann.
Winfried Bilo

 

4. Bericht - Freitag, 09. Oktober

Freitag, 09.10.09
Im Vergleich zu den Schuhen (Vans, Converse, etc.) in Deutschland sind diese hier sehr billig und so kamen wir mit vollen Einkaufstaschen und trotzdem noch gefüllten Portmonais am Samstag, 03.10., wieder nach Hause zu unserer Gastfamilie.
Am Abend waren einige von uns noch auf dem Kunstfestival ¨Tijuanarte¨ über abstrakte Kunst.
Den Sonntag haben wir alle individuell mit unseren Gastfamilien verbracht. So haben manche z.B. den Strand von Rosarito besucht oder haben einfach nur gechillt.
Am Dienstag waren wir wieder alle von der Yogastunde begeistert und fühlten uns danach sehr entspannt. Mittwochs sind wir alle zusammen Sushi essen gegangen und anschliessend schauten wir einen Horrorstreifen mit dem Namen ¨Diabolica Tentacion¨ mit Megan Fox und Amanda Seyfried. Wir haben uns alle sehr gegruselt und hörten einander beim Schreien zu.
Der darauffolgende Tag war nur ein langgezogener Schultag an dem wir anschliessend wieder mit unseren Gastfamilien den Nachmittag verbracht haben.
Heute werden wir wahrscheinlich zu der Avenida de la Revolución, einer Strasse mit typischen mexikanischen Souvenirshops, gehen.
Wir senden liebe Grüsse aus Mexico an die Hinterbliebenen in Deutschland! :D
Anna, Maika, Lisette und Julia.

Freitag der 16.10.09 war der aufregendste, aber auch anstrengendste, doch im Endeffekt coolste Tag. Wir waren in Six Flags Magic Mountain! Am Samstagabend waren wir alle zu Pablos Party eingeladen, wo er auch mit seiner Band live spielte. Den Sonntag verbrachten alle mit ihren Gastfamilien. In der Woche waren wir wieder mit den Mexikanern in der Schule und haben uns alle im Freizeitzentrum Mundo Divertido getroffen. Am Donnerstag waren wir in Los Angeles! Die Hollywood Hills, der Walk of Fame... wir dachten das gibts nur im Fernsehen. :) Heute ist wahrscheinlich der traurigste Tag. Wir sind das letzte mal in der Schule und fuer heute abend ist eine Abschiedsparty geplant. Wir wuerden am liebsten noch laenger bleiben, denn hier sind uns alle sehr ans Herz gewachsen. Wir werden unsere Gastfamilien und die Schueler sehr vermissen und freuen uns auf das Wiedersehen in Deutschland.   Lucie und Laura