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| Praktikumstagebücher | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am 26. September starteten 11 Schüler und Herr Schmidt ihre 17 stündige Flugreise nach Tijuana. Nach einem 4 stündigen Stopp in Detroit kamen alle gesund und natürlich übermüdet am gleichen Tag um 19.30 Uhr pünktlich in San Diego an. - hier zu den einzelnen Berichten mit Fotos -
Seit Freitag, d. 25. September weilen 10 Schueler der elften Klassen, begleitet von Famile Bravo und Frau Heinze zum Sprachpraktikum in Santiago de Cuba. Freitag, 25.09.09 Nach einem ruhigen Flug landeten wir am Nachmittag in Holguin. Zunaechst mieteten wir drei Autos, um uns dann auf den Weg ins 150 km entfernte Santiago zu machen. Dort kamen wir am Abend an. Nach einem ueppigen kubanischen Abendessen bezogen alle ihre Zimmer in den Gastfamilien und fielen in die Betten. Samstag, 26.09. Zunaechst mussten wir Geld tauschen. Am Nachmittag fuhren wir in das Naturschutzgebiet Parque Baconao in der Sierra Maestra. Nach einer Erfrischung im Karibischen Meer fuhren wir zum Parque de la Prehistoria. In die Huegellandschafr der Sierra Maestra wurde hier eine Art Jurrasic Park gebaut. Eine Vielzahl von Abbildungen urzeitlicher Tiere lud zum Fotografieren ein. Sonntag, 27.09. Zeit die Stadt Santiago zu erkunden. Nach dem Fruehstueck fuhren wir ins Stadtzentrum und hatten eine kleine Fuehrung. Dann bereiteten sich die Schueler auf den Besuch der Granjita Sibomey vor, von wo aus Fidel Castro im Juli 1953 seinen Sturm auf die Moncada-Kaserne in Santiago startete. Die Granjita besichtigten wir am Nachmittag. Am Abend war Zeit, um an den Praktikumsheftern zu arbeiten. Montag, 28.9. Heute war der Jahrestag der CDR, der Strassengemeinschaften. Wir waren auch zu einem solchen Fest in unserem Wohngebiet eingeladen. Die Feier begann mit einem kleinen Festakt. Wir sangen alle gemeinsam die kubanische Natioanlhymne. Dann hielt der Vorsitzende der Gemeinschaft eine Begruessungsrede. Wir wurden als Ehrengaeste vorgestellt. Waehrend des anschliessenden Buffets kamen wir mit den Nachbarn ins Gespraech und knuepften erste Freundschaften. Dienstag, 29.9. Wir fruehstueckten frueher als gewoehnlich, um ins 150 km entfernte Biran zu fahren. Dort befindet sich der ehemalige Wohnsitz der Familie Castro, gegruendet 1915 durch Fidels Vater Angel. Wir besichtigten den Museumskomplex. Es handelt sich um eine Art Dorf, das Angel Castro fuer sich, seine Familie und seine Arbeiter bauen liess. Es gab dort eine Grundschule, eine Gaststaette, ein Hotel, einen Laden, eine Post und sogar eine Hahnenkampfarena. Wir erfuhren auch, dass Fidel Castro nie zu den Freunden des Hahnenkampfsports zaehlte, im Gegensatz zu seinen Bruedern Ramon und Raul. Mittwoch, 30.09. Heute beschaeftigten wir uns mit der Geschichte Santiagos in der Kolonialzeit. Dazu besichtigten wir das Haus des ersten Gouverneurs der Insel Diego Velazquez. In den Raeumen des wohl aeltesten Hauses Lateinaerikas befinden sich heute Moebel aus der Kolonialzeit. Wir weilten auch auf dem Balkon de Velazquez, einem Aussichtspunkt, von dem aus der erste Gouverneur Cubas die ganze Hafenbucht Santiagos kontrollieren konnte. Nach einem Gruppenfoto auf der wohl bekanntesten Treppe Santiagos, der Escalera de Padre Pico und einem leckeren Mittagessen, zogen wir uns zu einer kleinen Siesta zurueck, da heute die Hitze kaum zu ertragen war. Wir schwitzen tagsueber bei etwa 35 Grad. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann am Strand. Samstag, 3.10.09 Wir besuchten heute das Cuartel Monacada. Bekannt wurde es 1953 durch den Versuch einer kleinen Gruppe junger Revolutionaere, das Batista Regime zu erschuettern. Waehrend einer Fuehrung erforschten wir in erster Linie das Leben von Abel Santamaria, der zu den Opfern der Aktion zaehlte. Sonntag, 4.10.09 Nachdem wir den Vormittag zur freien Verfuegung hatten, fuhren wir in den Parque Baconao, um das Automobilmuseum zu besichtigen und viele Fotos von uns in den Oldtimern zu schiessen. Im Ausstellungssaal konnten wir Modelle aller Autos von den Anfaengen bis zur Gegenwart bewundern. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Strand. Den Abend nutzten wir, um uns auf den Schulbesuch in Guantanamo vorzubereiten.
Montag, 5.10.09 Schon vor Sonnenaufgang fruehstueckten wir, um uns dann auf den Weg in das 100 km entfernte Guantanamo zu begeben. Dort wurden wir zunaechst von den Mitarbeitern des ICAP (Institut fuer Voelkerfreundschaft) herzlich begruesst. Von dort fuhren wir mit den Mitarbeitern des ICAP Silvio und Adriana in die Escuela Vocacional, ein Spezialgymnasium. Trotz des langen Wochenendes (die Schule faengt erst wieder am Mittwoch an) begruessten uns vor Ort die Schulleitung und zahlreiche Schueler, die extra angereist waren. Sie begeisterten uns mit einem Programm, bestehend aus Rezitationen, Tanz und Gesang. Anschliessend lernten wir uns bei Tanz und Gespraech naeher kennen. In der Zwischenzeit besprachen unsere Lehrer das Programm fuer die naechsten Schultage. Wir werden am Unterricht teilnehmen und Spanischunterricht von Marta erhalten. Den Nachmittag in Guantanamo nutzten wir, um den Steinzoo zu besuchen. Ein Bildhauer der Region und sein Sohn, beide Autodidakten, haben ueber 400 Tierfiguren in Stein gehauen. Auf einem 2 km langen Rundweg konnten wir diese Figuren in der herrlichen Landschaft betrachten. Anschliessend besuchten wir den Kuenstler zu Hause. Nach einer Gespraechsrunde mit dem Direktor unserer Partnerschule fuhren wir nach Santiago zurueck.
Dienstag, 6.10. Am Vormittag erstellten wir eine Praesentation ueber die Salzmannschule, die wir am Mittwoch in Guantanamo zeigen wollen. Nach einer Erholungspause am Strand am Nachmittag uebten wir am Abend den Vortrag. Mittwoch, 7.10. Um 6 Uhr standen wir auf, um sofort nach dem Fruehstueck die fast 100 km nach Guantanamo zurueckzulegen. Wir kamen puenktlich zum Unterrichtsbeginn in unserer Partnerschule an. Schueler der elften Klasse mit ihrer Lehrerin Marta begruessten uns bereits am Eingang. Dann hatten wir zusammen Spanischunterricht. Wir lasen eine Erzaehlung von Mario Benedetti, die wir anschliessend interpretiern sollten. Das gelang uns ueberraschend gut. Auch wenn es mit der Grammatik noch manchmal Schwierigkeiten gab, konnten wir die kubanischen Schueler mit unseren inhaltlichen Leistungen begeistern. Am Nachmittag hatten wir zusammen mit den kubanischen Schuelern Tanz- und Musikunterricht. Den Schultag beschlossen wir bei tropischen 36 Grad mit einem Fussballspiel. Der Schultag hat uns alle begeistert, vor allem die Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit der kubanischen Schueler. Donnerstag, 8.10. Am Vormittag absolvierten wir eine Grammatikstunde gemeinsam mit unseren kubanischen Freunden. Dann mussten wir uns den Fragen einer Radioreporterin stellen. Nach dem Essen probte wieder der Chor und fanden Tanzstunden statt. Wir beschlossen den Schultag mit einem Schachwettbewerb, einem Basketball- und einem Volleyballspiel. Freitag, 9.10. Unser letzter Schultag in Guantanamo. Am Vormittag wurden wir von unseren Partnerschuelern mit einem Praesent begruesst. Jeder bekam eine Ausgabe der Geschichte Kubas geschenkt. Nach einem Mathematikwettbewerb pfanzten wir gemeinsam mit den Schuelern der Klasse 11\5 zwoelf Baeume. Ein Kulturprogramm, gestaltet durch den gemeinsamen Chor der Schule in Guantanamo und Salzmaniern sowie der Auftritt eines Folkloregruppe der Stadt rundeten unseren ersten Schulbesuch in Guantanamo ab. Gemeinsam freuten wir uns zu erfahren, dass ein Schueler unserer Partnerklasse bei der Internationalen Mathematikolympiade in Kolumbien gestern die Goldmedaille gewonnen hat. Samstag, 10.10. Am Vormittag begruessten wir den Musiker und Komponisten Enrique Bonne in unserem Haus. Er ist eine der lebenden Legenden der kubanischen Musik und schrieb unter anderem fuer Celia Cruz. Nach einem interessanten Gespraech mit ihm und Anekdoten aus seinem Kuenstlerleben fuhren wir zur Erholung an den Strand, um anschliessend unsere erste Tanzstunde mit den Chefchoreographen des Tropicana zu haben. Sonntag, 11.10. Um 10 Uhr sahen wir uns eine Delfinshow im Delfinarium an und hatten anschliessend die Gelegenheit, mit den Delfinen zusammen zu baden. Nach dem Besuch der Lagune in Baconao fuhren wir zu unserer Tanzstunde nach Santiago. Den Abend verbrachten wir bei Livemusik im Musikcafe des Theaters Heredia. Montag, 12.10.09 Im Stadtzentrum besuchten wir am Morgen die Kuenstlerin Fatima Peterson in ihrem Theater. In einer kleinen Gespraechsrunde erzaehlte sie uns von ihrer Theatergruppe und von den Themen der aufgefuehrten Stuecke, die groesstenteils von ihr selbst geschrieben wurden. Am Nachmittag besuchten wir den Friedhof Santa Ifigenia, letzte Ruhestaette von Jose Marti, Emilio Bacardi und Compay Segundo. Der Tag wurde durch eine weitere Tanzstunde abgeschlossen. Dienstag, 13.10.09 Thema des Tages war die Rolle Santiagos im Spanisch - Kubanisch-Amerikanischen Krieg von 1898. Dazu besuchten wir die Staette der entscheidenden Schlacht, die Loma de San Juan. Am Nachmittag vergnuegten wir uns bei einer weiteren Tanzstunde. Mittwoch, 14.10.09 Eine Herausforderung fuer unsere Mietwagen. Wir fuhren auf den Gran Piedra, einen der hoechsten Punkte der Sierra Maestra. Die Strasse befand sich in keinem guten Zustand. Der Anstieg erlaubte es uns groesstenteils nur, im ersten Gang zu fahren. Auf halber Strecke hielten wir an dem Haus eines Kaffee- und Kakaobauern, um ihn fuer eine Seminarfacharbeit zu interviewen. Auf dem Gipfel des Gran Piedra angekommen, besuchten wir zunaechst die ehemalige Kaffeeplantage La Isabelica. Gegruendet wurde sie im 19. Jahrhundert durch franzoesisch - haitianische Einwanderer. Mit der Hilfe unzaehliger Sklaven wurde hier Kaffee angebaut, geerntet, getrocknet, geroestet und gemahlen. Anschliessend wurde er per Maultier zum Verkauf nach Santiago de Cuba transportiert. Im 20. Jahrhundert war die Isabelica zunaechst dem Verfall preisgegeben. In den letzten Jahren wurde sie aufwendig restauriert. Nach dem Besuch der Kaffeeplantage wollten wir auf den Gran Piedra, einen riesigen Felsen vulkanischen Ursprungs, steigen. Ein ploetzlicher Regenguss liess das aber nicht zu. Zum Glueck aendert sich das Wetter auf der Gran Piedra recht schnell, sodass wir nach kurzer Wartepause doch noch vom Gipfel die Umgebung betrachten konnten. Freitag, 16.10.09 Ausflugsziel des heutigen Tages war die etwa 150 km entfernte Stadt Bayamo. Dort besuchten wir zuerst das Wachsfigurenmuseum. Dann widmeten wir uns der Geschichte. Bekannt wurde Bayamo im 19. Jahrhundert durch sein Bemuehen, die Unabhaengigkeit Kubas von Spanien zu erlangen. Bayamo ist die Geburtsstadt von Carlos Manuel de Cespeders, dem Mann, der als erster seinen Sklaven die Freiheit schenkte. Auch die Nationalhymne Kubas entstand im 19. Jahrhundert in Bayamo. Ueberrascht hat uns die Gestaltung des Stadtzentrums und das gute gastronomische Angebot. Samstag, 17.10.09 Den Vormittag verbrachten wir im Stadtzentrum Santiagos mit dem Besuch des Karnevalmuseums. Am Nachmittag sahen wir uns das aelteste Museum Kubas, das Museum Emilio Bacardi, an. Den Abend verbrachten wir im Cabaret Tropicana. Die Show Reise durch die Karibik begeisterte uns alle. Sonntag, 18.10.09 Wir besuchten die wohl beruehmteste Kirche Cubas, El Cobre, ungefaehr 20 km von Santiago enfernt. Nachdem wir interessiert an einem kubanischen Gottesdienst teilgenommen hatten, sahen wir uns La Virgen de la Caridad, die Schwarze Jungfrau, an. El Cobre ist fuer die Kubaner ein wichtiger Wallfahrtsort. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand. Montag, 19.10.09 Die seit Tagen angekuendigte Kaltfront ist da. Die Tagestemperatur liegt nun nur noch bei 32 Grad. Es ist schwuel und hin und wieder faellt ein tropischer Regenschauer. Am Nachmittag schlossen wir unseren Tanzkurs ab. Alle erhielten ein Zertifikat, das bescheinigt, kubanische Volkstaenze zu beherrschen. Dienstag, 20.10.09 Am Nachmittag besuchten wir eine Galerie zeitgenoessischer Kunst in Santiago. Nach der Besichtigung der interessanten Ausstellung fand ein Treffen mit jungen Kuenstlern statt, die uns ihre Werke vorstellten. Die abschliessende Diskussionsrunde war fuer alle sehr interessant. Am Abend grillten wir im Hof von Familie Bravo. Berichte aus Syrien Tag 2 Nach einem anstrengendem Flug kamen wir um 3 Uhr morgens auf dem Damaszener Flughafen an und machten uns auf den Weg zu unserer Gastfamilie, welche uns trotz früher Stunde sehr herzlich empfing. Nach zwei Stunden Schlaf stürzten wir uns ins Getümmel des Suuq Al-Hamedia, auf welchem uns die Händler ihre unterschiedlichsten Waren anboten. Die 113900 Lira die wir insgesamt umtauschten, werden hoffentlich helfen, unseren Bedürfnissen nachzukommen. Um uns in Damaskus bewegen zu können, machte uns Frau Hoffmeier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut. Wir waren erstaunt, festzustellen, dass auf einer 3-spurigen Straßenseite in leichtem Versatz 5 Autos passten. Auch haben wir bemerkt, dass Taxifahren zwar billiger, aber nicht so leicht wie in Deutschland ist (mit einem Umweg von ca. 6km erreichten wir das Ziel, an dem Frau Hoffmeier schon seit 15 Minuten wartete...). Vom Berg Jabal Qassiun hatten wir einen tollen Ausblick über Damaskus. Da uns grade kein gescheiter Schlusssatz einfällt, sagen wir jetzt einfach Tschüss und schöne Grüße nach Deutschland von Julien Lisa, Sophia und Níls.
Tag 4 Hallo an Deutschland, Mittlerweile haben wir uns einigermaßen an den syrischen Alltag gewöhnt. Allerdings macht uns die Hitze etwas zu schaffen, wir sind gelegentlich von Schweißausbrüchen und Magenbeschwerden geplagt. Das jedoch hindert uns nicht daran, Land und Leute zu erkunden. Gestern waren wir in Bosra, einer römischen Stadt aus dem zweiten Jahrhundert. Beeindruckt von der Schönheit des Amphitheaters und den anderen Ruinen, aber um einige Lira ärmer verließen wir schließlich Bosra wieder. Der Weg in die verschiedensten Winkel der 4-Millionen Stadt Damaskus ist schwer zu finden. Mit unserer Unbeholfenheit amüsieren wir sowohl die Syrer als auch Frau Hoffmeier und Herr Kopp. Wenigstens finden wir den Weg ins Internetcafé, wo wir jetzt über den Schlusssatz verhandeln. Leider können wir uns nicht einigen, deshalb einfach Grüße nach Deutschland.
Tag 6 Beste Grüße von Nils, Sophia, Julien und Lisa. Im Moment kann man aufgrund der Hitze nicht auf die Straße, deswegen sitzen wir in unserer Wohnung und schreiben unseren Bericht. Mit der Sprache kommen wir immer besser klar, auch aufgrund der Freundlichkeit der Syrer. Uni-Dozenten verstehen wir noch nicht, aber die Ladenbesitzer sprechen deutlich langsamer. Dank ausgedehnter Verhandlungen mit dem Direktor des Instituts wurde es uns ermöglicht dieses für die Dauer von drei Wochen unentgeltlich zu besuchen. Um jedoch in die Schule gehen zu dürfen, haben wir heute einen Test geschrieben. Hinsichtlich der Ergebnisse sind wir geteilter Meinung. Nachmittags bummeln wir die Straßen und Märkte entlang und genießen die Damaszener Kultur oder trinken Tee mit unseren Gasteltern. Auch die Nächte mit dem abendlichen Markt- und Feiergetummel sind eine einzigartige Gelegenheit, dem Alltag zu entkommen. Dank der Offenheit und Gastfreundschaft der Ansässigen durften wir bereits typische Abende mit Tee und langen Gesprächen genießen. Schöne Grüße an das verregnete, kalte Deutschland! Tag 8 Zwischenbericht nach 1/4 des Praktikums: Uns geht es gut. Bis auf die geschätzten 200 Grad im Zentrum Damaskus' :-). Mittlerweile kennen wir die Altstadt schon ganz gut. Wir finden alleine zurück nach Hause, zum Markt und (hoffentlich) morgen zur Schule, um die Ergebnisse des Tests zu erfahren. Wir haben auch bereits Kontakte zu den Ansässigen geknüpft und finden uns langsam in den kulturellen Besonderheiten zurecht. Die letzten zwei Tage waren sehr entspannt, keine Schule, kaum Verkehr und schön warm. Gestern in Maaloula haben wir das einzige Dorf besichtigt wo immer noch Aramäisch gesprochen wird. Dank einer sehr entgegenkommenden Museumsführerin kamen wir in den Genuss ein aramäisches Gebet zu hören. Anschließend erkundeten wir die Schlucht. Diese wurde in Jahrtausenden vom Wasser ausgespült und bietet heute einen phänomenalen Anblick. Heute, nach dem Besuch der imposanten Ummayaden Moschee waren wir schön einkaufen und deftig essen. So deftig wie es die Temperatur zuließ. Seitdem drücken wir uns vor der Sonne und diskutieren über den Schlusssatz. Dieser lautet heute: Einen schönen Tag der deutschen Einheit. Grüße aus Syrien von Lisa, Sophia, Julien und Nils. Tag 10 Gestern hatten wir unseren ersten Schultag. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt zum Institut erfuhren wir die Ergebnisse. Alle hatten es in eine 3. Klasse geschafft. So begaben wir uns also 09:00 Uhr in die entsprechenden Klassenräume. Dort fanden wir uns in einem bunt gemischten Multi-Kulti wieder. Nach 2 x 90 Minuten Unterricht und einer halben Stunde Pause begaben wir uns mit einigen ungewollten Umwegen zurück nach Hause. Fertig mit den Hausaufgaben besichtigten wir eine aramäisch-orthodoxe Kirche. Am Abend besuchten wir eine Vorstellung im Lichtspielhaus. Der Film hieß Nems Bond und war eine ägyptische Parodie auf James Bond (c). Auch heute kamen wir letztendlich in der Schule an. Aufgrund der Menschenmassen passte Sophia nicht mehr in den Bus und Julien stürzte sich todesmutig auf die Straße um Sophia nicht allein zu lassen.:-) Erst eine Stunde später kamen sie letztendlich an, um doch rechtzeitig noch zu Kochen.' :-) Morgen ist Feiertag und wir werden bei der Vertreterin der Tagesstätte unseres Patenkindes arabisch essen gehen. Sie hat uns netterweise eingeladen und wir sind sehr dankbar für diese Gastfreundschaft. Montag, 5. Oktober 2009, Lisa, Sophia, Julien und Nils Tag 12 Nach ausreichendem Schlaf besuchten wir an unserem schulfreien Tag die Verantwortliche unseres Patenkindes. Dort waren wir zum Essen eingeladen. Zum ersten Mal konnten wir deftige syrische Küche genießen. Während einer Tasse Tee planten wir gemeinsam mit der netten Familie unsere Fahrt nach Salamiya zu unserem Patenkind. Nach dem Besuch ließen wir den Abend ruhig ausklingen um fit für die Schule zu sein. Viele Grüße nach Deutschland von Lisa, Sophia, Julien und Nils Freitag, den erste Tag des Wochenendes,
Tag 20:
Grüße von Lisa, Sophia, Julien und Nils. Es gibt nichts wirklich spannendes zu berichten. Auch diese beiden Schultage haben wir heil überstanden. Das soll nicht heißen, dass wir keinen Spaß haben und uns langweilen, nein das Institut ist vielmehr ein Ort der Bildung in Verbindung mit Entspannung und Ruhe. Während der Lehrer vorne an der Tafel erklärt sitzen wir (ruhig!) da und verfolgen den sehr interessanten Unterricht. Es wird viel Wert auf Konversation und Sprache gelegt, weshalb keine Langeweile auftaucht und wir uns mit unseren Nachbarn unterhalten. Gestern nach der Schule teilten wir uns auf und Julien und Nils machten sich auf die Suche nach der Oper. Nach einer halben Stunde hatten wir sie endlich gefunden und besorgten die Karten für Saladin, ein Musical, das wir uns am Sonntagabend ansehen werden. Danach begaben wir uns auf den Weg ins Shopping Center. Die Suche danach erwies sich als äußerst schwierig, da keiner den Begriff Shopping Center verstand. Nach einer Stunde saßen wir dann in einem Micro und waren völlig verwirrt als dieses die Stadt verließ. Doch dieser Weg erwies sich als richtig und wir kamen kurz darauf an. Natürlich haben wir diese Gelegenheit ausgiebig genutzt, um um einige Lira leichter zu werden. Mit vollen Beuteln und leeren Taschen fuhren wir zurück nach Hause. Lisa und Sophia erlebten hingegen einen entspannteren Tag. Sie bummelten durch Damaskus und ließen den Schulstoff setzen. Auch heute, den letzten Tag vor dem Wochenende, waren wir in der Schule. Zum Mittag hatten wir eine Einladung von unserer Gastmutter Umm Mousa erhalten und nahmen diese mit Freuden entgegen. Es gab Reis, gefüllte Zucchini und Bohneneintopf. Vollkommen befriedigt und dankbar sitzen wir jetzt hier und schreiben den Text. Wir wünschen den anderen Reisenden noch eine schöne letzte Woche und verabschieden uns für heute. Tag 23
Grüße von Lisa, Sophia, Julien und Nils. Nachdem wir uns auf ein Wochenende voller Olivenpflücken und Dorfleben eingestellt hatten, begannen wir voller Enthusiasmus unsere 3 1/2- stündige Fahrt. Bei unserer Ankunft waren wir jedoch sehr überrascht: Mediterrane Berge, Olivenbäume so weit das Auge reicht, unsagbar schöne Ruhe, frische Luft und eine sehr nette Familie erwarteten uns. Alle staunten über das wunderschöne Haus und die Landschaft. Sofort wurden wir auf Tee und eine kleine Stärkung eingeladen. Während einer kleinen Unterhaltung mit Umm und Abu Hazem schlürften wir unseren Tee und warteten auf den Plan für den Tag. Arabisches Mittagessen war angesagt. Aber erst konnten wir in den Genuss kommen, ein wenig bei der Olivenernte zu helfen. Uns wurde erklärt wie man erntet und was schließlich aus den Oliven gemacht wurde. Fasziniert von der Landschaft begannen wir den Abstieg des Berges in Richtung Tal. Dort befand sich ein Fluss und wir waren gespannt, ob dieser wenigstens etwas den klaren Gebirgsflüssen glich, die wir kannten. Doch der Abstieg erwies sich als schwieriger als erwartet. Selbst unser Guide musste den alten Schulweg erst wieder finden. Nach einer Stunde waren wir dann schließlich am Fluss (unser Guide erzählte uns, dass er etwa 15 Minuten ohne Weg nach unten bräuchte xD). Der Fluss entsprach zwar nicht ganz unseren Vorstellungen, war aber trotzdem sauberer als die Gewässer, die wir bis dato gesehen haben. Wie in einer Art "Dschungelcamp" kämpften wir uns unter Führung durch das Flussdickicht. Auf einen Abenteuerurlaub waren wir nicht vorbeteitet. Nach einer halben Stunde schließlich kamen wir an der Straße an, um kurz darauf mit dem Micro abgeholt zu werden. Gegen Abend versammelte sich die ganze Familie zum Mittagessen :-). Das Essen war sehr üppig. Salat, Huhn, Schaf, Fladenbrot, Hummus und diverse andere Speisen schmeicheltem unserem Gaumen. Pappsatt und überglücklich unterhielten wir uns bis spät in den Abend mit der Familie. Bei Wasserpfeiffe und Tee entstand eine schöne Atmosphäre und wir wurden wieder um einige Erfahrungen reicher. Am nächsten Tag mussten wir leider schon abreisen. Mit einem kleinen Zwischenstop am Meer wurde dem Wochenende ein Sahnehäubchen aufgesetzt. Heute Abend werden wir uns in der Oper das Tanzmusical Saladin ansehen. Bis dahin, Lisa, Sophia, Julien und Nils. Tag 25
Grüße aus Syrien von Lisa, Sophia, Julien und Nils. Am Sonntagabend gingen wir alle in die Oper Damaskus. Schon am Mittwoch haben wir die Karten für das Musical Saladin besorgt. Die Oper ist sehr modern. Ein imposantes Gebäude erwartete uns. Bereits von weit war es zu erkennen. In ständig wechselnden Farben angestrahlt, war es eine Augenweide. Drinnen angekommen wurden wir von den Mitarbeitern zu unseren Plätzen geführt. Für 400 Lira pro Person haben wir Balkonplätze erworben und eine fantastische Sicht gehabt. Das leider nur eine Stunde kurze Tanz-Musical war wunderschön inszeniert und dank Hocharabisch auch gut verständlich. Im Hintergrund der Bühne war eine Leinwand aufgebaut, auf der schwer zu inszenierende Szenen und Dialoge gezeigt wurden. Schlachtszenen waren sowol als Film als auch als Tanz gezeigt. Synchronität und Farbenvielfalt machen das Stück zu einem sehr empfehlenswerten Kultureireignis. Heute waren wir nur in der Schule, die dank interessanten Unterrichtsstoffes sehr schnell vorbeiging. Der Countdown zum Ende der Reise beginnt. Nur noch bis Freitag können und werden wir das Wetter und das Land genießen. Wir freuen uns auf Deutschland, obwohl wir auch gerne noch die eine oder andere Woche hier bleiben würden. Bis dahin von Lisa, Sophia, Julien und Nils. .
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