Englisch
Französisch
Salzmannschule Schnepfenthal . Staatliches Spezialgymnasium für Sprachen
                 

Praktikumstberichte 2010

aus Japan, Cleveland, Montréal, Rostov am Don, Sydney

Japan

 
 

27.Sept.
Wir standen frueh auf und gingen in die Schule.
Das ist wohl das einzige was dieser Tag mit einen ganz normalen Tag zu Hause gemeinsam hatte.
In der Schule, die uebrigens um 9 Uhr beginnt (daran koennen wir uns ein Beispiel nehmen), stellten wir unsere Schule vor.
Am Nachmittag hatten wir einen Workshop in dem wir "Koto" und "shamisen" (beide sind Musikinstrumente) spielten. Waehrend des Abendessens auf einem kleinem Boot, haben wir mitten im Regen zu gesehen, wie Voegel Fische gefangen haben.

Robert
 
28. Sept.

Heute treffen wir an der Gizan-Oberschule keinen Schueler. Alle schreiben eine Pruefung, deshalb sehen wir uns die gut bestueckte und gemuetliche Bibliothek an.
Danach heisst es Abschied nehmen, wie schon am Morgen von einer unserer fuenf Gastfamilien. Eine Lehrerin, Koori(Kohli)-sensei, faehrt uns mit dem Auto zur Stadtbibliothek mit benachbartem Kunstmuseum.

Einige Stunden spaeter essen wir noch einmal in einen Reataurant mit guenstigen, aber unglaublich leckerem Essen und werden- dann mit vollem Magen- zum Bahnhof gebracht. Dort verbringen wir die restliche Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges nach Takayama.
Am Bahnhof treffen sogar kurz vor der Ankunft des Zuges unsere Gastmutter wieder, die uns noch einmal verabschiedet.
Nun steht uns eine zweistuendige Fahrt nach Takayama zu einer neuen Gastfamilie bevor und wir freuen uns auf eine mindestens so schoene Zeit wie in Gifu.
Francesca


Schoene Gruesse aus Takayama

Wir sind in der 2. Woche ind der Stadt Takayama.
In der letzte Woche haben wir mit dem Buergermeister gesprochen und beim "Ittobori"-Meister zwei Tage lang "Ittobori" erlebt.
Ausserdem haben wir schon drei Interviews gegeben. Francesca und Robert antworten alleine auf Japanisch auf alle Fragen.
Wenn sie Japanisch sprechen, sind Japaner immer begeistert.
 Ab heute Robert und Francesca wohnen bei der dritten Gastfamilie.
 
Viele Gruesse,
Mariko Zeita
 

Aam Wochenende fand in Stadt Takayama "Takayama-Fest" statt. Dafuer waren170000 Menschen in Takayama (Einwohner ist 90000).  
Francesca und Robert durften Kimono anziehen und mit dem Kimono zur Stadt gehen.
Das war sehr schoener Moment fuer die Zwei.
 
Robert:
Das Takayama-matsuri ist eines der drei   groessten Feste Japan. Der Hoehepunkt des Festes stellen traditionelle Umzuege dar,
welche von prunkvollen Festwagen dominiert werden. Mir haben vor allen Dingen die leckeren Speisen gefallen die dort verkauft wurden.

   


Wir sind ab 11.Okt. in Stadt Fukushima.
 
Gestern hatten wir einen Vortrag ueber Salzmannschule, Thueringen und Japanischunterricht gehalten.
Wir mussten an der Uni Fukushima etwa 2 Stunden lang einen Vortrag vor den Studenten und den Mitgliedern von J-D Gesellschaft in Fukushima halten.
Francesca, Robert und ich waren sehr aufgeregt, aber das war sehr positiv und eine schoene Erfahrung fuer uns gewesen.
Die Schueler haben jetzt mehr Lust auf Japanisch wieder einen Vortrag zu halten.
 
Heute haben wir an der Uni Kalligraphie gemacht. Francasca und Robert haben sehr schoen geschrieben, deshalb alle Leute sind begeistert. Die Beide haben schoene Geschenk auch bekommen, sie sind sehr froh.
 
Morgen besuchen wir ganzen Tag(von 9Uhr-16Uhr) eine Oberschule. Die Schueler koennen an normalem Unterricht teilnehmen.
 
Viele Gruesse, Mariko Zeita

 
Cleveland, Ohio

Ankunft
Am 27.09. ging es um 5.00 Uhr morgens los Richtung Frankfurt, um dort in das Flugzeug Richtung Newark zu steigen. Nach ca. 10 Stunden Flug und einmal Umsteigen in Newark kamen wir dann voellig uebermuedet am Flughafen in Cleveland an. Dort wurden wir von Miss Jumbert und unseren Gastmuettern empfangen. Mit diesen fuhren wir dann einzeln nach Hause, um uns ein wenig kennen zu lernen, und nach 25 Stunden Schlafentzug todmuede ins Bett zu fallen.

1.Schultag (28.09.2010)
Am naechsten Morgen fuhren wir alle zur Lake Ridge Academy in Ridgeville, unsere Schule fuer 4 Wochen. Dort wurden uns unsere Locker gezeigt und wir wurden gleich zum Spanischunterricht mit El Senor gebracht. Im anschliessenden Geschichtsunterricht stellten wir erstaunt fest, dass Juniors (11. Klasse) und Seniors (12.Klasse) zusammen Unterricht haben. Die Schueler koennen Wahlfaecher belegen, aehnlich wie unser Kurssystem.
Ausserdem hatten wir auch noch Franzoesischunterricht bei Miss Jumbert, die diesen Austausch zusammen mit Frau Jung organisierte. Nach kuerzester Zeit waren wir allerdings alle ziemlich von all den Sprachen verwirrt.
Den Abend verbrachten wir getrennt bei unseren Gastfamilien, wo wir kochten, Karten spielten oder einfach nett plauderten.

2. und 3. Schultag (29. + 30.09.2010)
Die darauf folgenden Tage gingen wir auch in die Schule, wobei Cynthia die Bekanntschaft mit einem typisch amerikanischem Schulbus machen durfte. Sabine und Elli hatten das erste Mal Kunstunterricht mit Mrs Bort, in dem sie ihrer Kreativitaet freien Lauf lassen konnten. Ausserdem durften sie bei den Proben des Schultheaterstuecks "Janey Millers World Tour" dabei sein, dass am Freitag und Samstag aufgefuerht wird.
Cynthia war waehrendessen beim Forensic Science (Rechtswissenschaften)- Unterricht, in dem es um Knochen ging.
An den Nachmittagen waren wir shoppen, bei einem Tennis- bzw. Volleyballspiel der Schulteams und die Nachbarschaften erkunden (meistens mit den Hunden unserer Gastfamilien.)

Elisabth Gruber, Sabine Hoppe, Cynthia Albracht

Über den folgenden Link gelangen Sie auf einen Artikel über unsere Schüler, welche ihr Sprachenpraktikum derzeit an der Lake Ridge Academy in Cleveland absolvieren: http://www.lakeridgeacademy.org/news-events/press-releases//german-exchange/

 

Mittlerweile sind wir schon seit 2 Wochen hier, die Zeit vergeht wie im Fluge. Wir haben viele Erfahrungen gesammelt und zahlreiche Leute kennen gelernt.
   In der 2. Woche sind wir, wie schon zuvor, jeden Tag in die Schule gegangen und am Nachmittag sind wir den verschiedensten Aktivitaeten nachgegangen. Beispielsweise Spaziergaenge am Erie-See, der Besuch eines NBA-Spiels der Cleveland Cavaliers oder die Besichtigung eines Haunted Houses.
    Das 2. Wochenende war fuer uns ein verlaengertes, da am 11.10. Columbus Day war und wir schulfrei hatten. In dieser Zeit haben wir alle verschiedene Ausfluege mit unseren Gastfamilien unternommen
 -  Elli:
Ich und meine Gastfamilie machten uns schon am Freitag mit dem Flugzeug auf nach Colorado. Dort angekommen, war ich erst einmal ueberwaeltigt von den riesigen Bergen und der unbeschreiblichen Landschaft. Wir bestiegen Felsen, gingen wandern im schoensten, naturbelassendsten und huegeligsten Naturpark, den ich je gesehen habe, und besuchten die Colorado University (CU). Wieder zu Hause hoelten wir Kuerbisse aus und schnitzen aus ihnen lustige Gesichter fuer Halloween und platzierten diese in unserem Garten. Diese 4 Tage waren bisher die erlebnisreichsten der vergangenen 2 Wochen.
  -  Sabine:
Am Freitag Abend besuchte ich mit Matti (meiner Gastschwester) ein Haunted House, welches sehr amuesant/gruselig war. Sonntag Morgen brachen meine Gastmutter, Matti und ich mit dem Auto zur kanadischen Seite der Niagara Falls auf. Dort bewunderten wir dann die elementare Kraft der Wassermassen und verbrachten dort einige Stunden. Danach fuhren wir nach Niagara on the Lake, einem huebschen kleinen Oertchen und assen dort in einem Restaurant zu Mittag. Gegen Abend kamen wir dann am Haus von Verwandten meiner Gastfamilie an, wo wir die Nacht verbrachten und am naechsten Morgen einige Stunden am See verbrachten.
 -  Cynthia:
Freitagabend sind Alex, ihre Mutter und ich nach Alex' (meine Gastschwester) Volleyballtraining spontan ins Kino gegangen, um uns den Film Life as we know it anzuschauen. Am Samstag fand morgens das letzte Heimspiel des Lake Ridge Volleyballteams statt. Anschliessend bin ich mit zu Sabines Gastfamilie gefahren. Der naechste Tag war 10.10.2010, der Geburtstag meiner Gastmutter, an dem abends die Familie zum Dinner kam. Montags sind wir dann zum Amish Country gefahren. Das ist ein Gebiet in Ohio, in dem viele amishe Menschen leben. Dort haben wir ein amishes Haus mit Scheune und ein Schulhaus besichtigt und sind mit einem Buggy (Pferdewagen) gefahren. Anschliessend haben wir uns noch das Dorf Berlin angesehen und waren in einem amishen Restaurant essen.

Sabine, Elisabeth, Cynthia

Montréal

An unserem ersten Tag in Montréal haben wir uns, einen Teil des Stadtzentrums angesehen. Mit Mirja, Irina und Sergio (deutsche und mexikanische Sprachassistenten) sind wir also am Sonntag, dem 26.9.  mit der Métro in die Stadt gefahren, um uns mit Alain (unser Betreuer in Kanada), Dénis, der uns die Stadt zeigen wollte, und zwei Schülerinnen, die  Juni in Schnepfenthal besucht hatten zu treffen.

Wir begannen unsere Tour am Hotel de Ville auf dem Place Jacques Cartier, liefen weiter in Richtung Hafen und haben auf dem Weg dorthin unsere ersten kanadischen Dollar ausgegeben, um eine der berühmtesten kanadischen Spezialitäten zu kosten – Ahornsirup. Dieser wurde auf Eis gegossen und als er annähernd fest war mit einem Stiel aufgerollt. So hatte man eine Art Lolli. Durch die wunderschöne Altstadt ging es weiter zur Basilique Notre Dame. Sie hat von außen auch Ähnlichkeit mit Notre Dame de Paris. 40 Jahre wurde allein im Innenraum gearbeitet, der komplett aus Holz besteht. Dadurch  riecht es beim Betreten der Kathedrale fantastisch .

Über den Square Victoria, die unterirdische Stadt (“La Ville Souterraine” mit vielen Shoppingmöglichkeiten), Quartier des Spectacles und Place des Arts kamen wir wieder zur Metro und haben uns dort vorerst von Alain und Dénis  verabschiedet. Daraufhin sind wir in einen Stadtteil nahe des Mont Royal gefahren, um dort Poutines, eine weitere Spezialität québecoise zu probieren (Pommes mit Käse und Bratensauce). Es schmeckte besser als es klingt ;)

Die Leute hier sind freundlich, ungewohnt offen, locker und interessiert. Nur die Preise für Lebensmittel sind hier im Gegensatz zu Deutschland sehr hoch.

Wir sind alle wirklich positiv überrascht von dieser Stadt und grüßen alle Zurückgebliebenen ;)

Demnächst berichten wir über unseren Schulalltag am Collège Ahuntsic,

Au Revoir,

Malin, Anna und Lea

Salut und Bonjour aus dem schönen Québec.

Wir sind nun schon eine ganze Woche hier und haben sehr viel erlebt.  Doch nicht nur die Stadt und die Umgebung  sind beeindruckend, sondern auch die Schule hier bringt uns viele neue Erfahrungen. Am ersten Tag am „Collège Ahuntsic“, einem sogenannten Cégep, wurden wir herzlichst von der Schulleitung und einigen anderen Führungspersonen begrüßt. Uns wurde die Schule gezeigt, die riesengroß ist, und wir hatten das erste Mal Unterricht in Kanada. Am nächsten Tag wurden wir gleich „ins kalte Wasser geschmissen“. Abgesehen von den Sprachen ist die Unterrichtssprache Französisch. Der Einstieg war zwar etwas überstürzt, aber zu unserem Erstaunen haben wir trotz Québec-Dialekt alles verstanden, was die Lehrer uns vermitteln wollten.  

Am „Collège Ahuntsic“ kann man zwischen 26 berufsvorbereitenden und berufsausbildenden sowie 3 universitätsvorbereitenden Programmen wählen. Wir sind offiziell étudiants im universitätsvorbereitenden Programm „Arts et Lettres“. In diesem Programm gibt es erneut eine Aufteilung, die uns aber nicht betrifft, da wir verschiedene Fächer aus den verschiedenen Zweigen belegen. Jeder hat einen individuellen Stundenplan mit Fächern wie „tendances artistiques“ (Kunstgeschichte), „actualité des arts“, „cinéma américain“,  „idéologies et politique“, „littérature québecoise“ etc. Das Programm gefällt uns sehr gut und wir lernen viel Neues.

Eine Besonderheit, die wir genießen dürfen ist „élève d’un jour“ (Schüler für einen Tag). Jeder von uns hat zweimal die Möglichkeit für drei Stunden in einem komplett anderem Programm und Themengebiet am „Unterricht“ teilzunehmen. So konnten wir beide heute bei den praktischen Übungen in „Soins préhospitaliers d’urgence“ (Ausbildung der Sanitäter) lernen, wie man z.B. einen Verletzten richtig in den Krankenwagen befördert und auf einer Trage transportiert. Wie Sie sehen gibt es also auch medizinische, technische und naturwissenschaftliche Zweige.

Wie bereits erwähnt, ist das Gebäude der Schule sehr groß. Es werden ca. 6000 Schüler im Alter von 17 – 30 von 600 Lehrern unterrichtet. Das Zentrum bildet eine dementsprechende Cafeteria. Von dieser zweigen die 6 „Pavillions“ ab : Pavillon François-de-Laval (A), Pavillon T, Pavillon M, Pavillon B (Bibliothèque), Pavillon Saint-Ignace (C) und Pavillon Gutenberg (G). In den ersten Tagen haben wir uns noch verlaufen, aber jetzt finden wir uns schon richtig gut zurecht.

Die Homepage des Collèges: http://www.collegeahuntsic.qc.ca/accueil

Malin, Lea, Anna, Julia

 

Rostov am Don

Rostov am Don (Russland)
Seit fast drei Wochen halten wir uns bereits in der russischen Großstadt Rostov am Don auf und absolvieren unser Sprach-Betriebs-Praktikum. Schon bei der Ankunft wurden wir bei der Passkontrolle mit den Worten: “Wenn ihr in unser Land kommt, müsst ihr auch unsere Sprache können!” empfangen (was leider das einzige war, das wir verstanden), aber mittlerweile haben wir uns sowohl an die Sprache als auch an den Alltag gewöhnt.
Von Montag bis Samstag nehmen wir vormittags am Unterricht eines Lyzeums – unserer Partnerschule - mit unseren Gastschülern teil oder assistieren an der benachbarten Universität im Deutschunterricht, wo wir zusätzlich gemeinsam mit ausländischen Studenten Russischunterricht erhalten. Nachmittags unternehmen wir oftmals etwas mit unseren Gastfamilien, in denen wir getrennt untergebracht sind. Dabei reichen unsere Freizeitaktivitäten vom Spazieren-, Essen- und Einkaufen-Gehen über Discobesuche bis hin zum am-Computer-sitzen-und-versuchen-erfolgreich-mit-der-Tastatur-umzugehen.
Mit der Kultur hatten wir von Anfang an keine Probleme, obwohl uns natürlich die ein oder andere Eigenheit eher negativ auffiel. Aber letztendlich fühlen wir uns sehr wohl und genießen die Zeit.
Sophia Peter und Chiara Westphal

Kürzlich erst zog das Lyzeum (Lyzeum der Staatlichen Bauuniversität Rostov-am-Don) von der benachbarten Universität, in der es im sechsten Stockwerk untergebracht war, in ein neueres Gebäude, welches es sich mit einer weiteren Schule (1.-11. Klasse) teilt.
Das Lyzeum umfasst die zehnte und elfte Klasse, etwa 120 Schüler, neun Lehrer, einen Speisesaal, 16 Unterrichtsräume und wird von der Direktorin geleitet. Die Besonderheit besteht darin, dass es bauwissenschaftlich orientiert ist und die dort lernenden Schüler dementsprechende Fächer belegen können. Zudem werden sie an sechs Wochentagen mit bis zu zehn Unterrichtsstunden in z.B. Algebra, Englisch, Geschichte und Physik unterrichtet. Im Gegensatz zu deutschen Schulen ist der gesamte Januar und die Monate Juni, Juli und August unterrichtsfrei. Am Ende der elften Klasse wird das Abitur geschrieben.

Sydney

Drei Wochen und drei Tage sind seit meiner Ankunft in Sydney vergangen. Meine Zeit in einer der schönsten Städte der Welt neigt sich nun dem Ende zu und der Rückflug nach Deutschland rückt von Tag zu Tag näher.

Noch fünf Tage werde ich hier verbringen, dann heißt es Adieu Sydney und alles was bleibt sind Fotos und Erinnerungen.

 

Erinnerungen an einen zweitägigen Flug mit Umstieg in Bangkok, einer Nacht in einem australischem Hostel mit 10 jungen Leuten in einem Zimmer - von denen vier ebenfalls Deutsche waren, so wie zwei Nächten bei einer deutschen Familie in Sydney.

Somit war die erste Woche bereits fast rum, als ich schließlich an meinem Ziel ankam.

Von nun an hieß es: um 7 Uhr austehen, arbeiten bis Mittag und Nachmittag in die Stadt.

An das frühe Aufstehen habe ich mich schnell gewöhnt, denn vorallem während der ersten Tage begannen die Vögel bereits um sechs Uhr zu "singen", auch wenn es weniger als ein Singen klang - eher wie das nervige Klingeln des Weckers. Leider kann man einen Wecker ausstellen, bei Vögeln ist das was anderes.

Nach dem Frühstück, dass entweder aus Marmeladenbrot oder Aussie brekkie (breakfast) bestand, ging es erstmal an die Arbeit, die sich glücklicherweise gleich im Haus befand, sprich ich musste mich lediglich vor den PC setzten und schon war ich an der Arbeit. Coputerarbeit war natürlich nicht alles, was ich unter meiner Arbeit verstand, denn dazu gehörten auch die täglichen Aufgaben, wie das Einkaufen oder Abwaschen.

Ohhja, das Einkaufen... Wenn man in Sydney auf den Bus angewiesen ist, man mit diesem eine halbe Stunde unterwegs ist und dann noch eine halbe Stunde Fußmarsch dazuzählt, kann man Einkaufen bereits als Sport bezeichen.

Zum Glück gab es auch Tage, an denen ich nichts einkaufen musste und so den gesamten Nachmittag für mich und meine Sightseeingtour hatte.

Angefangen hatte ich natürlich beim Sydney Tower. Ich schätze man kann sich vorstellen, was das ist; ein hohes Gebäude in das man gehen kann und von dem man einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Genau das war auch der Grund, warum der Tower mein erstes Ziel war. Von einem direkten Überblick kann wohl weniger die Rede sein, denn man konnte nur einen Teil der Stadt entdecken. Sydney ist einfach zu groß.

Nach einer Weile hatte ich mich auch an das Busfahren hier gewöhnt, bei dem man genau wissen muss, wo man austeigen und vorallem in welchen Bus man einsteigen muss. Somit war es für mich schließlich auch leichter das Zentrum zu erkunden - auch wenn ich dort meist zu Fuß unterwegs war.

Nachdem ich den Sydney Tower besucht hatte, führte mich meine Reise ersteinmal in das Australian Museum. Was soll ich dazu sagen, ein Museum über Australien eben.

Weiterhin besuchte ich das Sydney Aquarium und den Sydney Wildlife Park - ja, dort gab es auch Koalas und Kägurus, aber auch die gefährlichste Schlange der Welt, etc.

Nicht zu vergessen ist natürlich mein Besuch beim Opera House, das jedem ein Begiff sein sollte. Eine Aufführung habe ich allerdings nicht besucht.

Als das Wetter es nun doch mal etwas besser mit mir meinte - denn hingegen meinen Erwartungen ist es hier gar nicht so warm und so schönes Wetter - kam doch auch an ein paar Tagen mal die Sonne zum Vorschein und ich habe es geschafft genau zweimal zum Boni Beach zu gehen - oder besser zu fahren. Wobei ich nur einmal Baden war, denn beim zweiten mal war es mir einfach zu windig und ich wollte mich nicht der Gefahr aussetzen, von Wellen wegespült zu werden.

Also habe ich mich einfach an den Strand gelegt und gelesen. Natürlich ein englisches Buch, bei dessen Kauf ich festellen musste, dass ich mit Bücher lieber doch wo anders kaufen sollte als in Sydney, denn diese sind nicht gerade billig hier.

Am 18. habe ich schließlich Geburtstag hier gefeiert und bin an den Darling Habour gefahren und habe dort ein Stück Opera House Torte von Lindt gegessen - einfach nur lecker!

Des Weiteren habe ich gestern, am 19.10, das Kino mit dem größten Bildschirm der Welt besucht und musste enttäuscht festellen, dass es auch hier Salzpopcorn gibt. Nach meinem Kinobesuch hieß es mal wieder; einkaufen gehen und dann auf nach Hause.

Wie ich meine letzten Tage hier verbringe, steht noch immer in den Sternen, aber ich bin mir sicher, dass ich noch jede Menge Spaß mit meiner "Gastfamilie" (die im übrigen aus meinem Chef, seinem Sohn und zwei Untermitern (einem BWL-Studenten und einem Rumänen) besteht) haben werde und noch ein paar mal in den Genuss des 506 Buses nach Sydney kommen werde.

Ich wünsche allen, die sich noch im Praktikum befinden weiterhin viel Spaß und viele liebe Grüße an alle in Deutschland,

Sophia M.