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Salzmannschule Schnepfenthal . Staatliches Spezialgymnasium für Sprachen
                 
Theaterprojekte

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2011- Die Wette

„Die Wette“

oder:

Kann denn die Kinder keiner lehren wie man spricht?

 

 

In diesem Schuljahr fand gleich zu Beginn am 24. August 2011 unser - nun schon seit sieben Jahren

zur Schultradition gehörige – Theatertag der Sprachen statt. Das Theaterstück „Die Wette“

war unumstritten einer der Höhepunkte während der Projektwoche, da es sich auch thematisch in

die Feierlichkeiten zum 10. Gründungsjubiläum des Spezialgymnasiums für Sprachen einreihte.

Ein sächsisches Mädchen (Sarah Leyh) lässt ihren köstlichen Dresdner Dialekt hinter sich,

um in dem kleinen Ort Schnepfenthal unter der Aufsicht der berühmten Sprachwissenschaftler

Herrn Prof. Dr. Higgins (Felix Lesser) und Herrn Dr. Wüstenhagen (Max Bauer) neben

verschiedenen „exotischen“ Sprachen auch die hohe Kunst der sauberen Aussprache zu lernen.

Dieses zunächst aussichtslos scheinende Projekt mit jedoch glücklichem Ausgang ermöglichte

unseren Gästen mal einen kurzen aber würzigen Blick hinter die Kulissen unserer Schule.

In einem Internatszimmer, dem Lehrerzimmer und einem Sprachkabinett wurde das täglich Brot

unserer Schüler und Lehrer mit einem Augenzwinkern dargestellt.

Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten auf und hinter der

Bühne bedanken, die dieses musikalisch humorvolle Stück (angelehnt an das Musical

‚My Fair Lady‘) ermöglicht haben. Unser Dank gilt besonders den grandiosen Darstellern

aus den Klassenstufen 8-12, den Statisten sowie Ton- bzw. Bildtechnikern aus unserer Schülerschaft,

die wieder so zahlreich mitgewirkt haben und daher leider nicht im Einzelnen genannt werden können.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Klatt für die Textvorlage, an die verschiedenen Sprachlehrer,

die unseren Schülern beim Übersetzen ihrer Parts zur Seite standen, an Frau Polcuch für ihre

musikalische Untermalung sowie an Frau Schneider, die sich mit Leib und Seele

für den Theaternachmittag engagiert und ‚die Wette‘ mit Leben gefüllt hat.

 

Lena-Marie Forkel und Frau Großmann

 

 

 

 

2009 - „Vorurteile sind schwerer zu zertrümmern als ein Atom.“

   

Am Donnerstag, dem 18.6.2009, war es endlich wieder so weit: In guter Tradition fand der 5. Theaternachmittag der Sprachen an unserer Schule statt.

Ganz im Sinne eines einigen Europas, die Europawahl lag erst ein paar Tage zurück, füllte sich die Reithalle mit interkulturellem Flair. Das Programm, dem ein Zitat von Albert Einstein "Vorurteile sind schwerer zu zertrümmern als ein Atom.“ als Motto diente, sollte mit einem Augenzwinkern auf Klischees hinweisen, die im Zusammenhang mit fremden Kulturen auftreten. Gegen solche Vorurteile helfen vor allem Reisen. Und so haben sich die Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 12 auf die Reise begeben, um Klischees aufzuzeigen und Vorurteile abzubauen.

Den Rahmen bildete das thüringer Ehepaar Hannelore und Horst, genial dargestellt von Lisa Crusius und Robby Tischendorf, das seine Europareise vorbereitete.

In kleinen fremdsprachigen Szenen wurden die Eigenheiten und Besonderheiten sowohl unserer Nachbarländer als auch die eigenen aufgezeigt: die Niederländer in ihren Wohnmobilen, die Esskultur der Franzosen, die Siesta der Spanier, der  Einfluss des Westens auf die russische Kulturlandschaft und die Lieblingsspeise der Deutschen, die in dem Satz gipfelte: „ Die Bratwurst ist Teil unseres kulturellen Erbes.“ Einer der Höhepunkte war die Aufführung des Klassikers „Dinner for one“.

Untermalt wurden diese wirklich gelungenen Darbietungen von musikalischen und tänzerischen Beiträgen unter der Leitung von Frau Polcuch.

Das Publikum verfolgte begeistert die Darstellungen und kam zu dem Schluss: „Es ist nicht leicht ein Europäer zu sein“.

Dank gilt an dieser Stelle allen beteiligten Schülern auf und hinter der Bühne, Herrn Adam, Frau Bravo, Frau Borth, Herrn Cassagnes, Frau Fuchs, Frau Großmann, Herrn Hauk und vor allem Frau Schneider, die wie immer die Fäden in der Hand hielt.

Dieser vergnügliche Nachmittag wird allen im Gedächtnis bleiben, vor allem auch deshalb, weil die Ferienzeit vor uns liegt und wir uns auf Reisen begeben können.

Sabine Bohnke

 

2008 - Wie ein Mythos zum Leben erwachte      

 

 

Ein  Bildhauer, der in Liebe zu einer von ihm gefertigten Frauenstatue entbrennt,

eine Göttin, die der Statue Leben einhaucht,

Happyend: Vermählung!

So oder ähnlich hätte wohl jeder auf die Frage: „Was verbindest du mit Pygmalion?“ reagiert.

Auch unser Theaterteam, das rund um die Gestalt der griechischen Mythologie ein sehr gelungenes Stück anlässlich unseres nunmehr 4. Theaterfestes der Sprachen auf die Bühne brachte.

Was da bei der Premiere am 12.06.08 so leicht und locker auf den Zuschauer  wirkte, lässt nur vage erahnen, wie viel Engagement, Zeit, Nerven, Ausdauer, Geduld, aber auch Zweifel und so manchen Tropfen Schweiß es alle Beteiligten gekostet hat. Dabei war die Idee zum Stück schnell geboren.

Herr Adam ( seit August 07 als Lehrer für Latein und Englisch an unserer Schule tätig ) war sehr schnell mit dem „ Languages on Stage“ – Virus infiziert und steckte auch prompt die Mitglieder des Theaterteams an. Und so ließen wir uns in die Welt der Mythen entführen und stellten fest, dass die Götter doch irgendwie sehr menschlich waren.

Nun hieß es: Textvorlage schreiben (was Frau Klatt im Eiltempo gelang), je eine Szene ins Lateinische, Italienische, Spanische, Russische, Französische und Englische übertragen, Rollen besetzen, Kulissen basteln, Programmhefte gestalten, Kostüme und Musik auswählen, Texte lernen und proben, proben, proben…

Ach ja, die Conference nicht zu vergessen!

In Regie von Herrn Adam kam der berühmte Stein ins Rollen, räumte Hindernisse beiseite und bahnte sich schließlich sehr entschlossen seinen Weg auf die Bühne.

Ein wahrlich unterhaltsamer Nachmittag wurde dem Zuschauer bereitet, kulinarisch umrahmt von einem leckeren Kuchenbasar der Klasse 8/3 mit Klassenleiterin Frau Jentsch.

Bedenken, wegen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse die Handlung nicht zu verstehen, waren - dank unseres bewährten Moderatorenduos Catharina und Markus ( Kl.11 ) - völlig fehl am Platz.

Als absolutes Highlight  erwies sich die Szene 6, nicht nur, weil sie in deutscher Sprache gespielt wurde, sondern auch, weil zwei Lehrer, Herr Deile und Herr Adam, zu schauspielerischer Höchstform aufliefen und für so manchen Lacher sorgten.

Bleibt zum Schluss nur noch Dank zu sagen an alle Pygmalions (Philipp Simon, Jana Ueding, Vanessa Kluger, Jan-Patrik Müller, Herr Deile), an alle Ganymeds (Wen-Hao Cheok, Laura Gramm, Lisa Crusius, Henrike Zorn), an alle Darsteller des Mydas (Josef Baghdadi, Sarah Wahnelt), an die Darstellerinnen der Venus (Theresa Nickel, Fanny Hauser), an die Liebesgötter (Philipp Rösel, Herr Adam), an Xantippe (Julia Wichmann) und die schöne Galathée (Rosa Gröschner), sowie an die Komparsen aus den Klassenstufen 7 und 9.

Herzlichen Dank auch an Frau Gräbner und Frau Jung, die mit ihrem Team aus Klasse 10 für die Kulissen sorgten, an Frau Chartron, die sich wieder für die Kostüme verantwortlich zeigte, sowie an Frau Sickert, Max und Toni für die musikalische Umrahmung.

Ein Dankeschön geht an Frau Fuchs, Herrn Hauk und die Ethikgruppe Klasse 5 für die Gestaltung der Programmhefte.

Alles in allem wieder ein kultureller Höhepunkt im Schuljahr und ein erneuter Beweis des Harmonierens verschiedener Sprachen.

Christel Schneider, Susanne Bravo

 

Wie ein Mythos zum Leben erwachte

LANGUAGES ON STAGE:

Die Vorbereitungen